Mehr als die Hälfte der Einwohner Eriwans sind gegen die Öffnung der türkischen Grenze

Mehr als die Hälfte der Einwohner Eriwans sind gegen die Öffnung der türkischen Grenze

In Eriwan waren mehr als die Hälfte der Befragten gegen die Öffnung der Grenze zur Türkei, so die Umfragedaten des Beratungsunternehmens MPG (Marketing Professional Group - exklusiver Vertreter der internationalen Vereinigung GALLUP in Armenien).

So stimmen der Öffnung der Grenze zwischen Armenien und der Türkei nur 6,9 % der Befragten eindeutig zu. 15,6 % gaben leichte Zustimmung an, 7,6 % gaben eine leichte Abneigung an und 54,6 % erklärten, dass sie der Grenzöffnung eindeutig abgeneigt seien. Gleichzeitig fiel es 15,3 % der Befragten schwer, sich dazu zu äußern. Folglich sind 62,2 % der Einwohner Eriwans gegen die Errichtung der Grenze zur Türkei.

Gleichzeitig sprach sich etwas mehr als die Hälfte der Armenier gegen den Plan der Regierung aus, das Embargo für türkische Importe zu lockern.

Auf die Frage, was sie von der Entscheidung der Regierung der Republik Armenien im Dezember halten, die Verlängerung des Einfuhrverbots für Waren aus der Türkei abzulehnen, sagten 18,2 %, dass sie die Entscheidung der Exekutive eindeutig unterstützen; 20 %, dass sie sie in gewisser Weise unterstützen; 11,8 %, dass sie sie nicht unterstützen; 39,2 %, dass sie sie überhaupt nicht unterstützen; weitere 10,8 % konnten die Frage nicht beantworten.

Vom 24. Januar bis zum 2. Februar dieses Jahres wurde eine Telefonumfrage unter den Einwohnern Eriwans durchgeführt. An ihr nahmen 800 Personen teil. Die Fehlermarge für diese Umfrage beträgt +/- 3,5 Prozent.

MPG wurde 2011 zum offiziellen Vertreter der Gallup International Association in Armenien ernannt, einem der bekanntesten und unparteiischsten Meinungsforschungsunternehmen der Welt. MPG hat seit 2003 über 800 Projekte unterschiedlicher Art in der soziologischen und Marketing-Forschungsbranche durchgeführt.

2211 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.