Spannungen in Bergkarabach nehmen weiter zu

Spannungen in Bergkarabach nehmen weiter zu

Am 13. Juni wurde in Bergkarabach ein armenischer Soldat, Artjom Chatschatrjan, erschossen. Den armenischen Angaben zufolge wurde der Soldat von der aserbaidschanischen Armee getötet. Vier Tage zuvor, am 9. Juni, wurde ein aserbaidschanischer Soldat, Elshan Khalilow, von den armenischen Einheiten getötet, was wiederum eine persönlich vom armenischen Verteidigungsminister David Tonojan angeordnete „Racheaktion“ für den Tod eines anderen armenischen Soldaten am 1. Juni, Sipan Melkonjan, war. Melkonjan wurde an der Waffenstillstandslinie am 30. Mai, zwei Tage nach der Tötung Omarow Agil Akifs, eines Offiziers der aserbaidschanischen Armee, erschossen. Aserbaidschan behauptet, dass der Offizier von armenischen Scharfschützen erschossen wurde, während Armenien jegliche Beteiligung bestreitet.

Außerdem verbreitete Aserbaidschans Verteidigungsministerium die Information über den angeblichen Versuch der armenischen Armee am 12. Juni ein aserbaidschanisches Militärflugzeug während eines Übungsflus durch eine Boden-Luft-Rakete abzuschießen. Dabei sollte das russische Boden-Luft-Lenkwaffensystem „OSA“ zum Einsatz gekommen sein. Als ein Beleg dafür präsentierte das Verteidigungsministerium entsprechende Drohnenvideoaufnahmen. Die armenischen Streitkräfte bestreiten diese Information.

Der armenische Verteidigungsminister David Tonojan bestätigte jedoch, dass auf den beiden Seiten der Front zahlreiche Truppen der Sondereinheiten zusammengezogen worden seien.

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