Nach Angaben der Separatisten von Bergkarabach rückte Aserbaidschan bis zum Dorf Parukh/Farrukh vor

Nach Angaben der Separatisten von Bergkarabach rückte Aserbaidschan bis zum Dorf Parukh/Farrukh vor

Nach Angaben der de-facto Behörden in Bergkarabach wird die Bevölkerung des Dorfes Hramort/Pirlar in Chodschali evakuiert. Grund dafür ist nach Angaben einer Quelle, die sich als ‘Artsakh Information Center’ vorstellte, die Verlegung aserbaidschanischer Streitkräfte in das Dorf Paruku (aserb.: Farrukh).

Eduard Sharmazanov, ein Sprecher der Republikanischen Partei Armeniens und ehemaliger Vize-Parlamentspräsident, erklärte am 24. März, dass die aserbaidschanische Armee das Dorf Parukh/Farrukh vollständig unter ihre Kontrolle gebracht habe.

Die Armenier betrachten diesen Ort als Teil des Verwaltungsgebiets von Askeran. „Die Situation ist nicht gut“, sagte Dorfvorsteher Zorik Abrahamyan.

Nach Angaben des armenischen Zentrums führen die russischen Friedenstruppen Gespräche mit der aserbaidschanischen Armee.

Der Leiter des Dorfes Farrukh/Parukh, Vardan Mkhitaryan, erklärte: „Sie (aserbaidschanische Soldaten) sind aus verschiedenen Richtungen in das Dorf eingedrungen, ohne zu schießen, und haben eine Menschenkette gebildet.“

Aserbaidschan hat die Vorwürfe bestritten und erklärt, dass die aserbaidschanische Armee keine Zwischenfälle verursacht habe.

„Die von armenischen Quellen verbreiteten Informationen, wonach die Lage auf dem Territorium Aserbaidschans, wo das russische Friedenskontingent vorübergehend stationiert ist, angeblich eskaliert sei, entsprechen nicht der Realität. Die Positionen und Einsatzorte werden vor Ort geklärt, es gab keine Zusammenstöße oder Zwischenfälle. Die Situation wird von armenischen Quellen künstlich aufgebauscht. Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, die bewusste Hysterie und Verwirrung auslöst und die Öffentlichkeit in die Irre führt. Es gibt keinen Grund zur Sorge oder Panik. Die Einheiten der aserbaidschanischen Armee haben die operative Situation vollständig unter Kontrolle“, hieß es aus dem aserbaidschanischen Verteidigungsministerium.

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