Aserbaidschan und Iran erörtern Verkehrsfragen

Aserbaidschan und Iran erörtern Verkehrsfragen

Laut dem zwischen der aserbaidschanischen und der iranischen Regierung unterzeichneten Memorandum wurden Finanz-, Grenz-, Zoll- und Umweltfragen im Zusammenhang mit dem Bau einer Straßenbrücke und eines Fußgängerübergangs über den Fluss Astarachay (322 km südlich von Baku) erörtert. Dies teilte das aserbaidschanische Ministerium für digitale Entwicklung und Verkehr mit.

Zur Erörterung dieser Fragen traf der stellvertretende Minister für digitale Entwicklung und Verkehr, Rahman Hummatov, mit dem stellvertretenden iranischen Minister für Straßen und Stadtentwicklung, Kheyrullah Khademi, in Astara (Iran) zusammen.

Während des Besuchs besichtigten die stellvertretenden Minister das Gelände, auf dem die Brücke gebaut werden soll, sowie den Astara Terminal Komplex. Sie führten Gespräche über die Erhöhung der Tragfähigkeit dieses Komplexes. In den Gesprächen vereinbarten sie, die Arbeiten zur Beschleunigung der Umsetzung gemeinsamer Projekte fortzusetzen.

Die Brücke Astara-Astara ist Teil des Nord-Süd-Verkehrskorridors. Im Rahmen dieses Projekts wurde die Eisenbahnbrücke Astara-Astara im Jahr 2019 in Betrieb genommen. Das Projekt des internationalen Nord-Süd-Verkehrskorridors zielt darauf ab, Verkehrsverbindungen zwischen den baltischen Staaten und Indien über den Iran herzustellen. Der Hauptvorteil des Nord-Süd-Verkehrskorridors gegenüber anderen Routen (insbesondere dem Seeweg über den Suezkanal) besteht darin, dass er die Länge des Transportwegs um die Hälfte oder mehr verkürzt.

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