Inguschetien will das Armutsniveau bis 2030 um das 2,6-fache senken

Inguschetien will das Armutsniveau bis 2030 um das 2,6-fache senken

Die russische Nordkaukasus-Republik Inguschetien will die Armutsquote im Lande bis 2030 auf 13,1 % senken. Um diesen Indikator um das 2,6-fache zu senken, soll in der Region ein Programm für Sozialverträge umgesetzt werden, erklärte der Minister für Arbeit und Beschäftigung der Region, Chadschibekir Mutalijew.

Die Kommission des Staatsrates der Russischen Föderation für Sozialpolitik hat das Verfahren zur Bestimmung des Zielwertes des Indikators der Armutsquote für den Zeitraum bis 2030 inklusive der jährlichen Zielindikatoren festgelegt, wonach für Inguschetien folgende Zielindikatoren für die Armutsreduzierung festgelegt wurden: 2021 - 35,1 %, 2022 - 31,9 %, 2023 - 28,9 %, 2024 - 26,1 %, und bis 2030 soll die Zahl auf 13,1 % gesenkt werden, so Mutalijew.

Ihm zufolge wurde zur Erreichung des festgelegten Armutsindikators das Subprogramm „Senkung des Anteils der Bevölkerung mit Einkommen unter dem Existenzminimum in Inguschetien“ des staatlichen Programms der Republik „Soziale Unterstützung und Hilfe für die Beschäftigung der Bevölkerung“ verabschiedet.

„Im Rahmen dieses Unterprogramms wird ab 2021 auf der Grundlage eines Sozialvertrags staatliche Sozialhilfe geleistet, die das Familieneinkommen unterstützen und die Ursachen der Armut langfristig überwinden soll. Von April bis August wurden bereits 622 Familien mit einem Gesamtbetrag von 5,4 Millionen Euro unterstützt. Das heißt, im Rahmen des Sozialvertrags muss der Empfänger das Einkommen seiner Familie erhöhen, unter anderem durch den Verkauf eines oder mehrerer Produkte durch individuelle unternehmerische Tätigkeit oder das Betreiben eines eigenen Nebenbetriebs. Es wird auch die Durchführung anderer Maßnahmen zur Überwindung einer schwierigen Lebenssituation vorgesehen“, fügte der Minister hinzu.

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