EU startet drei neue Projekte in Armenien, die auf Arbeits- und Sozialrechte abzielen 

EU startet drei neue Projekte in Armenien, die auf Arbeits- und Sozialrechte abzielen 

Am 11. Juni hat die Europäische Union in Armenien drei neue Projekte mit einem Gesamtbudget von 1,7 Millionen Euro gestartet, um die Arbeits- und Sozialrechte der Einwohner des Landes zu schützen, berichtete arka.am. 

Die Projekte werden von drei Konsortien durchgeführt, die vierzehn zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Armenien vereinen. Die drei besagten Projekte sind: 1) Menschenwürdige Arbeit jetzt! (Decent Work now!); 2) Für die Arbeit: eine rechenschaftspflichtige und integrative Arbeitsmarktinitiative (For Work: An Accountable and Inclusive Labour Market Initiative); und 3) das Projekt zur Stärkung der Bürgerrechte (Civil Rights Strengthening Project).

Ziel des ersten Projekts ist es, die Entwicklung und Anwendung persönlicher, kollektiver und staatlicher Mechanismen zum Schutz der Arbeits- und Sozialrechte in Armenien zu fördern. Dies wird durch die Stärkung der Arbeitnehmerrechte und der Gewerkschaften geschehen, die auf eine Reform des Gesetzgebungsbereichs abzielen. Es ist geplant, Mechanismen zum Schutz der Arbeitnehmer- und Sozialrechte der Bürger zu verbessern und anzuwenden, Mechanismen zum kollektiven Schutz der Arbeitnehmerrechte zu stärken und einen gesetzesbasierten Ansatz zur Arbeitslosigkeit sicherzustellen. Das Projekt wird vom Vanadzor-Büro der Bürgerversammlung von Helsinki, dem Antikorruptionszentrum von Transparency International, der Advanced Public Research Group, dem Factor-Informationszentrum in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Bildung und Solidarität durchgeführt. 

Das zweite Projekt sieht die Schaffung einer Online-Plattform vor, auf der die sogenannten „Reisepässe“ der Angestellten der Gewerkschaft der Arbeitgeber von Informations- und Kommunikationstechnologien, des Armavir-Entwicklungszentrums und des Revival Development Fund sichtbar gemacht werden. Die Plattform wird zwei Hauptfunktionen haben: Erstens, die automatisierte Risikoanalyse und die Erstellung einer intelligenten Risikolandkarte. Zweitens, die Installation eines Systems zum Sammeln und Verfolgen von Beschwerden auf der Website.

Ziel des dritten Projekts ist es, durch Beratungen zur Gestaltung und Umsetzung staatlicher Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmerrechte sowie zum Erfahrungs- und Wissensaustausch für die Teilnehmer der offenen Dialogplattform „Stimme eines Bürgers“ unter Beteiligung der in Europa tätigen Kollegen und zivilgesellschaftlichen Organisationen beizutragen. Das Projekt startet eine öffentliche Sensibilisierungskampagne, um besonders schutzbedürftige Gruppen in der Gesellschaft zu befähigen, ihre Arbeits- und Sozialrechte wahrzunehmen. Im Mittelpunkt der Sensibilisierungskampagne stehen die Rechte von Jugendlichen und Frauen. Das Projekt wird von OxYGen Foundation, Socioscope NGO, Asparez Journalists Club, Advanced Armenian Youth NGO, Institute of Multilateral Information - Armenia in Zusammenarbeit mit der NGO Defense of Rights Without Borders und der Eurasia Partnership Foundation durchgeführt.

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