Georgien, Moldau und die Ukraine unterzeichnen ein neues Format für die Zusammenarbeit bei der EU-Integration

Georgien, Moldau und die Ukraine unterzeichnen ein neues Format für die Zusammenarbeit bei der EU-Integration

Am 17. Mai unterzeichneten der georgische Außenminister David Zalkaliani und seine moldauischen und ukrainischen Amtskollegen Aureliu Ciocoi und Dmytro Kuleba in Kiew ein Memorandum, um die Zusammenarbeit für gemeinsame europäische Ziele und die EU-Mitgliedschaft weiter zu stärken. 

„Dem Dokument zufolge wurde ein neues Format der Zusammenarbeit, das assoziierte Trio, gegründet, das den Ländern helfen wird, sich rasch in die EU zu integrieren. Das assoziierte Trio wird zusammen an gemeinsamen Interessen für die europäische Integration arbeiten, einschließlich der Umsetzung von Assoziierungsabkommen mit der EU und der Weiterentwicklung der Östlichen Partnerschaftsinitiative der EU. Georgien, die Ukraine und Moldau werden zusammenarbeiten, um den politischen und wirtschaftlichen Dialog und die sektorale Integration mit der EU zu stärken“, berichtete das georgische Außenministerium. Das Ministerium sagte auch, dass die Länder auch Schritte unternehmen werden, um die Zusammenarbeit mit der EU in Sicherheits- und Verteidigungsfragen zu verstärken. In dem Memorandum heißt es auch, dass die drei Länder versuchen werden werden, eine stärkere Beteiligung der EU an der friedlichen Beilegung von Konflikten sicherzustellen.

Zuvor, am 9. März 2021, sagte die stellvertretende Generaldirektorin der Abteilung für Nachbarschaft und Erweiterung der Europäischen Kommission Katarina Mathernova, dass die Europäische Kommission sich auf die Idee einlasse, dem Trio einen ehrgeizigeren Integrationsplan anzubieten. „Die Europäische Kommission hört zunehmend Kommentare zu einem maßgeschneiderten Ansatz für das Trio, und auf einem kürzlich abgehaltenen Treffen der EU-Länder hat Deutschland die Frage aufgeworfen, was noch zusätzlich für die drei Länder getan werden sollte“, sagte sie. 

Im Februar 2021 veröffentlichte das Zentrum für Studien zur europäischen Politik (CEPS) eine Studie, in der die Integrationsbemühungen des Trios mit den Westbalkanstaaten verglichen wurden. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die Balkanstaaten in politisch-rechtlicher Hinsicht etwas voraus waren, während die Osteuropäer in Bezug auf Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit viel weiter vorangekommen sind.

2446 Mal angesehen

ARTICLES IN ENGLISH»



MEISTGELESEN



AKTUELLES



OPINION



Call for Contributors: Caucasus Watch is looking for experts, journalists and fact-checking specialists!

“Caucasus Watch” is seeking local specialists from Georgia, Armenia, Azerbaijan and the North Caucasus region, to assist our research endeavours and help enrich our content.

“Caucasus Watch” is an independent platform, which provides coverage of recent developments in various locations of the Caucasus region for the German and overall European stakeholders. We are an international team of Caucasus enthusiasts and are currently looking for local contributors who focus on social, economic, political and security dynamics of the said region.

The platform offers: I) a flexible format of cooperation, as well as competitive remuneration; II) access to English and German speaking readership in the wider European region; III) an opportunity to join the network of regional specialists through the initiatives and events to be organized by the Caucasus Watch and partner institutions.

Interested individuals are asked to provide a CV and a cover letter along with an abstract or a writing sample (in English or German), to the following address: redaktion@caucasuswatch.de.

Additional questions can be directed to Igor Dostalik through: i.dostalik@caucasuswatch.de.