Erster Staatsbesuch auf hoher Ebene seit Covid-19-Pandemie: Ungarischer Außenminister besucht Georgien 

Erster Staatsbesuch auf hoher Ebene seit Covid-19-Pandemie: Ungarischer Außenminister besucht Georgien 

Am 6. Juli besuchte der ungarische Außen- und Handelsminister Peter Szijjarto Georgien und war damit der erste hochrangige Besucher des Landes seit Beginn der Pandemie.

Während des Treffens mit dem georgischen Premierminister Giorgi Gakharia wurden die Fragen der bilateralen Zusammenarbeit und der Zukunftsaussichten erörtert. Szijjarto lobte die erfolgreichen Reformen der georgischen Regierung und stellte fest, dass das Land sowohl in Bezug auf die Östliche Partnerschaft als auch in Bezug auf die NATO-Beziehungen führend ist. In seinen Worten ist Georgien ein klares Beispiel dafür, welche Art von Bündnis die NATO mit Drittstaaten haben kann. Er bemerkte auch, dass Georgien im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie sehr wichtige positive Ergebnisse erzielt. Szijjarto erklärte auch, dass die Entscheidungen der Regierung des Landes und die Bemühungen der Bürger bemerkenswert seien.

Bei dem Treffen mit seinem georgischen Amtskollegen David Zalkaliani wurden geschäftliche Fragen und die Intensivierung des Tourismus zwischen den beiden Ländern erörtert. „Es gibt viele ungarische Bürger, die nach Georgien kommen wollen. Um ihnen diese Gelegenheit zu geben, haben wir vereinbart, eine Arbeitsgruppe zum Informationsaustausch einzurichten. Unsere Freundschaft hat sich während der Pandemie vertieft. Eine große Anzahl von Medikamenten wird aus Ungarn nach Georgien importiert. Wir wollen, dass Georgien schnell in Europa integriert wird“, erklärte Szijjarto.

Er kündigte auch an, dass die ungarische EXIM Bank eine Investitionslinie in Höhe von 155 Mio. EUR für Georgien bereitstellen werde. Szijjarto erklärte, dass die Kreditlinie von ungarischen Geschäftsleuten genutzt werde, die in Georgien investieren wollen, und äußerte die Hoffnung, dass die Kreditlinie vollständig genutzt werde.

Das ungarische Außenminister ging auch auf das Thema Wizz Air in Georgien ein, nachdem das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit im Land eingestellt hatte. „Wizz Air-Flüge wurden aufgrund der Coronavirus-Pandemie reduziert. Die Reduzierung betrifft jedoch nicht nur Georgien und Ungarn, da Wizz Air auch Flüge in anderen Länder reduziert hat", sagte er und fügte hinzu, dass „die georgische Regierung immer eine positive Einstellung im Bezug auf Wizz Air Aktionen in Georgien gezeigt hat und dass das Land das Unternehmen generell unterstützte."

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