Ryanair steigt in den georgischen Markt ein 

Ryanair steigt in den georgischen Markt ein 

Am 21. August unterzeichneten der CEO der United Airports of Georgia, George Chogowadse, und der Chief Commercial Officer von Ryanair, David O’Brien, in Anwesenheit der georgischen Ministerin für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, Natia Turnawa, einen Kooperationsvertrag, berichtete georgiatoday.

„Ich habe gerade die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die den erfolgreichen Abschluss der intensiven Verhandlungen darstellt, die wir in den letzten Monaten mit Ryanair, einer der größten Billigfluggesellschaften, geführt haben. Ab November bietet Ryanair Flüge von den internationalen Flughäfen Kutaissi und Tiflis an!“, so der Facebook-Beitrag von Chogowadse. Natia Turnawa hat den Fall ebenfalls kommentiert und festgestellt, dass das Abkommen Flüge zu insgesamt zwölf neuen europäischen Zielen vorsieht.

Georgien wurde bereits auf der offiziellen Website von Ryanair in die Länderliste aufgenommen. In der ersten Phase wird die Fluggesellschaft Flüge von Tiflis nach Mailand und von Kutaissi nach Marseille und Bologna durchführen. Die Flüge zu den drei genannten Zielen werden ab November angeboten. Die Ticketpreise beginnen bei 20 EUR, während Flüge zu den anderen neun Zielen ab 2020 angeboten werden.

Ryanair DAC ist eine irische Billigfluggesellschaft, die 1984 gegründet wurde und ihren Hauptsitz in Dublin, Irland, hat. Die wichtigsten operativen Stützpunkte befinden sich an den Flughäfen Dublin und London Stansted. Im Jahr 2016 war Ryanair gemessen am Passagieraufkommen die größte europäische Billigfluggesellschaft und beförderte mehr internationale Passagiere als jede andere Fluggesellschaft. Die Fluggesellschaft zeichnete sich durch ihre rasche Expansion aus, die auf die Liberalisierung der Luftfahrtindustrie in Europa im Jahr 1997 und den Erfolg ihres kostengünstigen Geschäftsmodells zurückzuführen ist. Das Flugnetz von Ryanair wird in 38 Ländern in Europa, Nordafrika (Marokko) und im Nahen Osten (Israel, Libanon und Jordanien) betrieben.

 

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